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Verdauungsprobleme, unerklärliche Rückenschmerzen, wiederkehrende Blasenentzündungen oder Menstruationsbeschwerden – viele Menschen leiden unter Symptomen, deren Ursache oft im Verborgenen liegt. Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass die Quelle dieser Beschwerden in der eingeschränkten Beweglichkeit Ihrer inneren Organe liegen könnte?

Genau hier setzt die viszerale Osteopathie an, ein faszinierender und tiefgreifender Teilbereich unserer osteopathischen Arbeit. Sie konzentriert sich auf die Behandlung der inneren Organe (Viszera) und deren umgebende Strukturen, um die natürliche Harmonie im Körper wiederherzustellen.Verdauungsprobleme, unerklärliche Rückenschmerzen, wiederkehrende Blasenentzündungen oder Menstruationsbeschwerden – viele Menschen leiden unter Symptomen, deren Ursache oft im Verborgenen liegt. Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass die Quelle dieser Beschwerden in der eingeschränkten Beweglichkeit Ihrer inneren Organe liegen könnte?

Genau hier setzt die viszerale Osteopathie an, ein faszinierender und tiefgreifender Teilbereich unserer osteopathischen Arbeit. Sie konzentriert sich auf die Behandlung der inneren Organe (Viszera) und deren umgebende Strukturen, um die natürliche Harmonie im Körper wiederherzustellen.

Was genau ist Viszerale Osteopathie? Eine Reise ins Innere des Körpers

Um zu verstehen, wie die viszerale Osteopathie wirkt, stellen Sie sich vor, dass Ihre Organe nicht lose in Ihrem Bauch- und Brustraum liegen. Jedes Organ – sei es Leber, Magen, Darm, Niere oder Blase – ist von feinen Bindegewebshüllen (Faszien) umgeben und durch Bänder und Membranen an seinem Platz gehalten. Diese Aufhängungen verbinden die Organe nicht nur untereinander, sondern auch mit dem Bewegungsapparat, also mit Wirbelsäule, Becken, Rippen und dem Zwerchfell.

Dieses komplexe Netzwerk sorgt für eine essentielle Beweglichkeit:

  • Mobilität: Ihre Organe gleiten bei jeder Bewegung und jedem Atemzug aneinander und an anderen Strukturen vorbei. Die Leber bewegt sich beispielsweise bei jedem Atemzug mehrere Zentimeter auf und ab.
  • Motilität: Jedes Organ besitzt zudem eine eigene, feine, unwillkürliche Bewegung – einen inneren Rhythmus.

Das Problem: Durch Operationen (Narben), Entzündungen, Infektionen, eine schlechte Körperhaltung oder auch emotionalen Stress kann dieses feine Gleichgewicht gestört werden. Es entstehen Spannungen, Verklebungen (Adhäsionen) oder Fixationen. Ein Organ wird in seiner natürlichen Bewegung eingeschränkt.

Die Folge: Ein „festgehaltenes“ Organ kann nicht nur seine eigene Funktion (z. B. Verdauung) nicht mehr optimal ausführen, sondern es übt auch Zug auf seine Aufhängungen aus. Da diese mit der Wirbelsäule oder dem Becken verbunden sind, kann eine Spannung an der Niere zu chronischen Rückenschmerzen führen, oder eine Fixation des Darms kann Beckenschiefstände begünstigen. Die Ursache des Schmerzes liegt also an einem ganz anderen Ort als das Symptom.


Wie arbeitet der Osteopath viszeral? Sanfte Hände, große Wirkung!

In der viszeralen Behandlung nutzen wir unsere Hände, um die Position, Beweglichkeit und den inneren Rhythmus Ihrer Organe zu erspüren. Mit sanften, gezielten manuellen Techniken lösen wir die festgestellten Spannungen und Verklebungen.

Das Ziel ist es, dem Organ seine ursprüngliche Bewegungsfreiheit zurückzugeben. Dadurch kann es nicht nur seine Funktion wieder besser erfüllen, sondern auch der mechanische Zug auf den Bewegungsapparat wird gelöst. Die Behandlung ist in der Regel sehr sanft und wird von den meisten Patienten als tief entspannend empfunden.


Für wen ist die viszerale Osteopathie geeignet?

Die viszerale Osteopathie kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eine wertvolle Hilfe sein, oft auch dann, wenn andere Therapien keine Linderung brachten.

  • Im Verdauungstrakt:
    • Sodbrennen und Reflux
    • Reizdarm-Syndrom, chronische Blähungen und Verstopfung
    • Chronische Bauchschmerzen
  • Im gynäkologischen und urologischen Bereich:
    • Menstruationsbeschwerden (PMS, Schmerzen)
    • Beschwerden nach Schwangerschaft und Geburt
    • Begleitend bei Endometriose
    • Chronisch wiederkehrende Blasenentzündungen
    • Inkontinenz (z.B. Senkungsbeschwerden)
  • Nach Operationen und Verletzungen:
    • Behandlung von Narbengewebe und Verwachsungen im Bauchraum (z.B. nach Kaiserschnitt, Blinddarm-OP)
  • Am Bewegungsapparat:
    • Chronische Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen ohne klare orthopädische Ursache
    • Blockierungsgefühle in der Wirbelsäule
  • Allgemeine Beschwerden:
    • Funktionelle Atembeschwerden (durch Spannungen am Zwerchfell)
    • Chronische Müdigkeit und Vitalitätsverlust

Ein Teil des Ganzen

In meiner Praxis betrachte ich den Körper immer als Einheit. Die viszerale Osteopathie ist daher oft ein wichtiger Baustein in einem ganzheitlichen Behandlungskonzept, das auch die Behandlung von Gelenken, Muskeln (parietale Osteopathie) und dem Nervensystem (craniosacrale Osteopathie) umfasst.

Fühlen Sie sich angesprochen oder haben Sie den Verdacht, dass die Ursache Ihrer Beschwerden tiefer liegen könnte?

Ich nehme mir Zeit, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Vereinbaren Sie gerne einen Termin für eine ausführliche Anamnese und Untersuchung.